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DVL war wieder dabei...

Gleich zwei Feste feierten die Sachsen im September, den Tag der Sachsen in Löbau (01.-03.09.2017) und das Landeserntedankfest in Burgstädt (30.9.-1.10.) Zu beiden Ereignissen präsentierten sich auch diesmal der DVL-Landesverband Sachsen und regionale Landschaftspflegeverbände (LPV).

In Löbau informierten und sensibilisierten die vier Regionalkoordinatoren des Landesverbandes aus den Landkreisen Görlitz und Bautzen, die Besucher u.a. zum Thema Fließgewässer. Der DVL- Landesverband initiiert Maßnahmen für renaturierungsfähige Fließgewässerabschnitte zum Schutz und zur Entwicklung der Gewässer im Freistaat Sachsen.
Neben der Vermittlung von Zusammenhängen über Gewässerverlauf, -struktur und Lebensraum, konnten die Besucher vor Ort, mit Hilfe eines digitalen Kameramikroskops, sogar die tierische Kleinstlebewesen des Löbauer Wassers, vielfach vergrößert beobachten und kennenlernen. Am Stand bestand auch die Möglichkeit, Bewohner aus Bach und Fluss, wie beispielsweise Libellen und Fische zu basteln. Mit Begeisterung und kreativen Einsatz waren hier sowohl die jüngeren als auch die älteren Gäste zu beobachten.

Der regionale LPV Oberlausitz e.V. stellte unter anderem sein Projekt "Geschützte Arten und ihre Lebensräume in der Oberlausitz" vor und informierte über die regional bedeutsame Arten und Lebensräume und die Umsetzung der EU-Richtlinie Natura 2000.


Wassertiere Löbauer Wasser Wassertiere basteln

Bild (DVL) li: Beobachtung von Kleinstlebewesen des Löbauer Wassers; re: kreative Umsetzung des Thema Fließgewässer  

Zum Landeserntedankfest zeigte der LPV Mittleres Erzgebirge e.V. u.a. seine Schautafeln zum Kulturlandschaftspfad Königswalde und zum Heckenerlebnispfad im Naturpark Erzgebirge/Vogtland  und lud damit die Besucher mal wieder zu einer Wanderung in einer schönsten Gegenden des Erzgebirges ein.
Besucher konnten sich am Infostand weiterhin über die Arbeit der Regionalkoordinatoren des Landesverbandes zum Thema Biotopverbund und Lebensraum für Haselmaus informieren.

An beiden Wochenenden besuchte auch Staatsminister Thomas Schmidt den Stand des DVL-Landesverbandes und kostete bei angeregten Fachgesprächen von den selbstgebacken Kräuterkeksen. 

Landeserntedankfest Minister zum TdS

Bild (DVL) li: Besucher im Gespräch mit dem Regionalkoordinator Mittleres Erzgebirge zum Landeserntedankfest; re: Staatsminsiter Schmidt am Stand des DVL-Landesverbandes

 

 





Landschaftspflegeverbände starteten Pilotprojekt für Flüchtlinge und Migranten

Als Spezialisten im Vernetzen bemühen sich der LPV Westsachsen e.V. sowie der LPV Zittauer Gebirge e.V. über die nächsten knapp anderthalb Jahre, interessierte Migranten und Flüchtlinge im Rahmen von Orientierungspraktika an Unternehmen in der Agrarbranche zu vermitteln.

Mit dem Projekt soll einerseits die Integration der beteiligten Personen in die Gesellschaft gefördert und erleichtert werden. Andererseits können Menschen, die nach Sachsen gekommen sind und bereits in ihrer Heimat in der Landwirtschaft tätig waren oder Interesse an einer Beschäftigung in diesem Bereich haben, auf diesem Weg an die Branche herangeführt werden.   
Die Orientierungspraktika werden durch die LPV begleitet und betreut. Neben berufsbezogenen Deutschunterricht ist die Qualifizierung der Teilnehmer, vor Praktikumsbeginn, zu Naturschutzthemen, typischen landschaftspflegerischen oder land- und forstwirtschaftlichen  Arbeiten und beispielsweise im Garten- Landschaftsbau, ein wichtiger Bestandteil. Partner für die Schulungen sind hierbei die regionalen Euro-Schulen.


Träger des Pilotprojektes „Flüchtlinge und Migranten in der Landschaftspflege und in Grünen Berufen“sind zwei regionale Landschaftspflegeverbände (LPV). Gefördert wird das Projekt mit jeweils 95.000 € vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft über die Richtlinie „Besondere Initiativen“.

                      

Bild (DVL): Staatsminister Schmidt zum Projektauftakt am 20.09.2017 beim LPV Zittauer Gebirge und vorland in Johnsdorf bei Zittau

Deutscher Landschaftspflegepreis 2017 geht an den LPV Sächsische Schweiz- Osterzgebirge!

Der Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz- Osterzgebirge konnte auf dem Deutschen Landschaftspflegetag 2017 in Regensburg in der Kategorie „Innovative Projekte“ einen Deutschen Landschaftspflegepreis für sein Projekt „Goldmarie sucht Eremit& Co." entgegen nehmen. Damit wird die langjährige kreative Öffentlichkeitsarbeit wie auch praxisorientierten Aktivitäten des LPV rund um das Thema Streuobstwiese gewürdigt- Herzlichen Glückwunsch an den LPV und die engagierten Projektmitarbeiterinnen!

Die Laudatio zur Preisverleihung finden sie hier.
Informationen zu den weiteren Preisträgern finden sie in der Pressemitteilung des Bundes- DVL hier.
Informationen zum prämierten Projekt „Goldmarie sucht Eremit&Co.“ sind hier abrufbar.

Gruppenfoto aller Preisträger mit Josef Göppel MdB, Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege, und Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg.

 

Preisträger vom LPV Sächsische Schweiz- Osterzgebirge

Die Preisträger vom LPV Sächsische Schweiz- Osterzgebirge (Cordula Jost, , Katrin Müller, Marion Grabs) mit dem DVL-Bundesvorsitzenden Josef Göppel (MdL) links im Bild, Christina Kretschmar vom DVL-Landesverband Sachsen (2.v.l.) und Bürgermeister Jürgen Huber, Stadt Regensburg
Fotonachweis: © Peter Roggenthin

Stellenausschreibung: Projektmanagement zur Erhaltung der Kulturlandschaft in der Region Mittelsachsen im LEADER-Gebiet „Silbernes Erzgebirge“

Der Landschaftspflegeverband (LPV) Mulde/Flöha e.V. mit Sitz in Eppendorf (Landkreis Mittelsachsen) sucht eine(n) Projektmanager(in) in Vollzeit (befristet) für o.g. Projekt. Bewerbungen noch bis 28.08.2017 möglich!

Die vollständige Stellenausschreibung finden sie hier

Lokalhelden Gründerwerkstatt

Banner LandschaftenBanner LandschaftenBanner LandschaftenBanner LandschaftenBanner LandschasftenDie Lokalhelden Gründerwerkstatt sucht junge Menschen, die sie in den nächsten drei Jahren mit Kompetenz, Beratung, Trainings, Mentoren und auch Geld unterstützen möchte – die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2017!

 “Viele junge Menschen haben gute Ideen, aber ihnen fehlt die letzte Überzeugung und ergänzende Kompetenzen, ihren Traum auch in die Tat umzusetzen. Dabei wollen wir ihnen helfen”, erklärt Martin Kuder, der Initiator des Programms. Damit aus dem Traum tatsächlich ein funktionierendes Unternehmen wird, vergibt die Lokalhelden Gründerwerkstatt mit Unterstützung der Drosos Stiftung Stipendien an junge Gründungsinteressierte. Egal ob neue Produkte der Ernährungs- und Landwirtschaft, ländlicher Tourismus, erneuerbare Energien, Dienstleistungen, Naturschutz oder Dorfentwicklung – es gibt viele Möglichkeiten ein Unternehmen mit regionalen Potenzialen im ländlichen Raum aufzubauen. In einer Gruppe von Gleichgesinnten fällt das nicht nur leichter, sondern macht auch mehr Spaß.

In einer zweijährigen Ausbildungsphase werden Wissen und persönliche Kompetenzen für die Unternehmensgründung vermittelt, ein Geschäftsmodell ausgearbeitet und der Businessplan getestet. Anschließend werden die Teilnehmenden des Programms ein weiteres Jahr beim Aufbau ihres Unternehmens unterstützt.

Ziel ist es, jungen Menschen zu zeigen, dass mit der richtigen Hilfe auch die kühnste Idee Realität werden kann.

Bewerbungsschluss der Gründerwerkstatt ist der 30. September 2017. Weitere Informationen auf www.lokalhelden-werden.de und www.facebook.com/LokalheldenGruenderwerkstatt .

Der Juni 2017 bringt personelle Veränderungen im DVL!

 

Seit Anfang des Monats ist Roderich Wohlgemuth als Regionalkoordinator im Oberen Vogtland tätig.

Bis Anfang Juli wird er sich mit Unterstützung der bisherigen Regionalkoordinatorin, Frau Zdenka Hanáková, in die Themen einarbeiten. Er übernimmt dann befristet die Mutterschutz- und Elternzeitvertretung für Frau Hanáková beim DVL und wird dann auch im LPV ihre Vertretung als Geschäftsführer wahrnehmen.

Herr Wohlgemuth stammt aus dem Vogtland, er ist Dipl. Ing. (FH) in den Fachbereichen Ökologie und Umweltschutz und hat sowohl sein FÖJ als auch seine Diplom-Abschlussarbeit beim LPV Oberes Vogtland absolviert, so dass er sich bereits in der Region auskennt.

 
Frau Dr. Luise Eichhorn ist seit 19.06. als neue DVL- Regionalkoordinatorin Westerzgebirge in Schneeberg-Lindenau tätig.

Frau Dr. Eichhorn tritt damit die Nachfolge von Maria Gwizdziel im DVL an.
Luise Eichhorn ist Diplom-Geografin, sie hat bis Ende 2016 an der Friedrich-Schiller-Universität als wissenschaftliche Mitarbeiterin gewirkt und dort auch promoviert. Dem Westerzgebirge ist sie seit ihrer Kindheit durch familiäre Beziehungen verbunden.

Neben der Teilzeitanstellung beim DVL ist Frau Dr. Eichhorn auch beim LPV Westerzgebirge angestellt und wird sich dort in die LPV-Tätigkeiten einarbeiten. Maria Gwizdziel ist beim LPV nach wie vor als Geschäftsführerin tätig.

Wir wünschen beiden einen guten Start und Erfolg bei der Mitarbeit in unserem DVL-Netzwerk!

Es ist wieder Glühwürmchenzeit

Jedes Jahr von Juni bis Anfang Juli fliegen die Käfermännchen mit Einbruch der Dunkelheit und senden ihr Leuchten den Käferweibchen entgegen, die flügellos am Boden sitzen und ihrerseits mit Leuchtsignalen antworten. Vor genau 10 Jahren startete in Sachsen die Suchaktion „Wo tanzt das Glühwürmchen?“. Im Laufe von drei Jahren gingen 3.998 Glühwürmchenmeldungen ein und in manchen Auwäldern wurden mehrere tausend Leuchtpunkte an einem Abend gezählt. Sachsen ist seitdem die am besten untersuchte Glühwürmchenregion Europas und manche Sachsen haben seitdem nicht aufgehört, jedes Jahr Glühwürmchen zu zählen. „Trotzdem gibt es immer noch ein paar weiße Flecke auf der sächsischen Glühwürmchenkarte. Nach 10 Jahren möchten wir wissen, ob die Glühwürmchen dort, wo sie vor 10 Jahren gesichtet wurden, heute immer noch vorkommen“, so Matthias Nuß vom Arbeitskreis Entomologie im NABU Sachsen.

Glühwürmchen sind ganz einfach zu bestimmen, denn es gibt in unserer Natur nur ein Insekt, das fliegen und leuchten kann: die Männchen der Glühwürmchen. Mit Einbruch der Dunkelheit fliegen sie etwa eine Stunde. In dieser Zeit muss man vor Ort sein. Beobachtungen können auf www.insekten-sachsen.de unter Fundmeldung mitgeteilt werden. „Wer gezielt gesucht aber nicht gefunden hat, sollte auch dies mitteilen und dafür die Anzahl ‚0‘ eintragen. So können wir einen Überblick bekommen, wo in Sachsen Glühwürmchen vorkommen und wo nicht (mehr)“, rät Matthias Nuß. Die eingehenden Meldungen werden von Experten des Arbeitskreises Entomologie im NABU Sachsen bearbeitet und danach auf der Glühwürmchenkarte mit dem Namen des Melders und dem Jahr der Meldung sichtbar.
Für die Beobachtungen bleibt nur wenig Zeit – bis Anfang Juli – also die nächsten vier Wochenenden. Und wer andere Insektenarten sichtet, kann auch diese Beobachtungen mitteilen. Viel Freude bei der Suche nach Glühwürmchen & Co. wünschen die Insektenforscher des AK Entomologie im NABU Sachsen.

Arbeitskreis Entomologie im NABU-Landesverband Sachsen e. V.
Dr. Matthias Nuß
Tel.: 0351 7958414-337
E-Mail: info@insekten-sachsen.de

Hintergrund
Das sächsische Mitmachaktion „Wo tanzt das Glühwürmchen?“ lief von 2007 bis 2009. Es war eine Kooperation des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V., der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Arbeitskreises Entomologie im NABU-Landesverband Sachsen e. V. und des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) e. V. Das Projekt wurde durch die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt aus Zweckerträgen der Lotterie GlücksSpirale gefördert. Die Projekthomepage ist unter www.laternentanz.eu zu finden. Seit dem Projektende können Glühwürmchen und andere Insekten unter www.insekten-sachsen.de gemeldet werden.

Glühwürmchen (C) Nuss

Foto: Matthias Nuss

Hier gibt es Glühwürmchenveranstaltungen:

Sonntag, 18.06.2017, 17:00 Uhr
Leipzig, Sommerabend der Parthefrösche des NABU Leipzig (Exkursion)
Wir verbringen den Abend am Lagerfeuer, grillen und erwarten die Glühwürmchen. Anschließend Übernachtung in Zelten. Anmeldung erforderlich.
www.Parthefroesche.NAJU-Sachsen.de
Telefon: 0341 6884477
E-Mail: Plaussig-Portitz@NABU-Leipzig.de

Freitag, 23.06.2017, 21:30 Uhr
Was leuchtet denn da? Glühwürmchen-Exkursion mit dem NABU Hohenprießnitz
Treffpunkt: Schloss Hohenprießnitz, Eilenburger Landstraße 8, 04838 Zschepplin OT Hohenprießnitz
Kontakt: Rolf Schulze, 0177 9662507
E-Mail: NABU@hohenpriessnitz.de

Samstag, 24.06.2017, ab 21:45 Uhr bis 23:30 Uhr
Glühwürmchen-Exkursion (NachtnaTOUR) im Leipziger Süden mit dem NABU Leipzig und Fabian Haas
Treffpunkt: Parkplatz Wundtstraße/Ecke Kurt-Eisner-Straße (unter der B 2), Leipzig
Anmeldung erforderlich.
Telefon: 0341 6884477
E-Mail: info@NABU-Leipzig.de

Saisonauftakt 2017

Falterbanner

Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, der NABU Landesverband Sachsen e.V., das Senckenberg Museum für Tierkunde, der LPV Torgau-Oschatz e.V. und der DVL-Landesverband Sachsen e.V. möchten gemeinsam in die neue Saison starten und aktuelle Erkenntnisse und bewährte Methoden vorstellen.

Hierfür laden die Kooperationspartner alle Interessierten herzlich am Montag,


29.05.2017 um 11:00 Uhr auf den Sachsendamm 30, 02943 Weißwasser (Kaufland)

 

ein.

 

Informationen zum Projekt "Puppenstuben gesucht" finden Sie hier!

Personalien

Bild Frau Ochsner Seit Mitte Januar ist Sabine Ochsner als neue  Mitarbeiterin für die Koordinierungsstelle Naturschutzqualifizierung beim DVL-Landesverband tätig.
Sabine Ochsner ist Diplom Landschaftsökologin. Sie wechselt vom Lehrstuhl für Landschaftsökonomie der Universität Greifwald zum DVL, wo sie sich bereits mit den naturschutzfachlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen von Naturschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft beschäftigte.
Wir freuen uns, dass Sabine Ochsner unser Team fachkundig verstärkt und wünschen Ihr bei Ihrer Koordinierungsstellenarbeit viel Erfolg!

Die besten nordsächsischen Streuobstwiesen wurden prämiert

Im Rahmen des Landeserntedankfestes wurden auf großer Bühne die Gewinner des diesjährigen Streuobstwiesenwettbewerbes ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand bereits zum 5. Mal in der Region Nordsachsen, Leipziger Land, Muldental und der Stadt Leipzig statt. Das Projekt ist ein Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen und der biologischen Vielfalt und fördert die Anerkennung des Engagements der Streuobstwiesenbesitzer.Landesenntedankfest Prämierung 5. Streuobstwiesenwettbwerb Nordsachsen
Sonderpreis für die Streuobstwiese Pyrna der FamiIie Mocker (von li. nach re.): Christina Kretzschmar, DVL-Landesverband, Veronika Leißner, LPV Nordwestsachsen, Familie Mocker als Preisträger; Marian Wendt MdB, Yves Brendah, Pomologenverein Sachsen (Foto: LPV Torgau-Oschatz)

Die Landschaftspflegeverbände Nordwestsachsen, Muldenland und Torgau-Oschatz als Initiatoren suchten gemeinsam mit der BUND-Regionalgruppe Leipzig, dem Ökolöwe-Umweltbund Leipzig, dem NABU Landesverband Sachsen, dem Grünen Ring Leipzig und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DDGL) die wertvollste Streuobstwiese.

Neben der optischen Attraktivität wurden die Bereiche Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, Bewirtschaftungsweise der Obst-Wiese, vorhandene Baumhöhlen, sowie der Pflegezustand der Obstgehölze bewertet. Auch spielte die Verwertung des anfallenden Obstes, Geschichtliche Entwicklung und Fortsetzung von Traditionen eine Rolle bei der Beurteilung.

Aus 18 Streuobstwiesen ermittelte die fachkundige Jury drei Preisträger und vergab einen Sonderpreis. Als diesjährige Gewinner freuten sich über ein Preisgeld und einen Baum der sächsischen Obstsorte des Jahres 2016, der „Gelben sächsischen Renette“:
Platz 1: Der Verein Lobelei e.V. für die Streuobstwiese Lobstädt
Platz 2: Herr Günther Stammwitz für die Streuobstwiese Lübschütz
Platz 3: Herr Herrmann Muschter für die Streuobstwiese Schkopau

Ein Sonderpreis ging an Familie Mocker, welche bereits das 3. Mal am Wettbewerb teilnahm und immer wieder neue Ideen mitbringt. Familie Mocker bewohnt schon in der 3. Generation einen Vierseitenhof im 49-Seelendorf Pyrna (10 km südlich von Wurzen im Landkreis Leipzig). Die ca. 2 ha Grundstücksfläche werden mit viel Liebe und Enthusiasmus gepflegt und gehegt. Die an den Hof grenzende Streuobstwiese ist älter als 150 Jahre und  mit ebenso vielen alten und neuen Obstbäumen verschiedenster Sorten bestückt, wie das Dorf an Einwohnern zählt.

Passend zum Ernte- und Streuobstthema offerierten die nordsächsischen Landschaftspflegeverbände am DVL-Stand ein besonderes Angebot: Der Pomologe Ralf Frankenstein bestimmte fachkundig mitgebrachte Apfelsorten.

Landesenntedankfest Stand DVL Sachsen

"Live"-Bestimmung von mitgebrachten Apfelsorten durch den Pomologen Ralf Frankenstein am DVL-Stand am Landeserntedankfest Torgau (Foto: DVL-LV)

Kontakt:

LPV Nordwestsachsen
Ansprechpartnerin: Veronika Leißner
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LPV Torgau-Oschatz
Ansprechpartnerin: Cordula Volkmer
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