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Landschaftspflegeverbände starteten Pilotprojekt für Flüchtlinge und Migranten

Als Spezialisten im Vernetzen bemühen sich der LPV Westsachsen e.V. sowie der LPV Zittauer Gebirge e.V. über die nächsten knapp anderthalb Jahre, interessierte Migranten und Flüchtlinge im Rahmen von Orientierungspraktika an Unternehmen in der Agrarbranche zu vermitteln.

Mit dem Projekt soll einerseits die Integration der beteiligten Personen in die Gesellschaft gefördert und erleichtert werden. Andererseits können Menschen, die nach Sachsen gekommen sind und bereits in ihrer Heimat in der Landwirtschaft tätig waren oder Interesse an einer Beschäftigung in diesem Bereich haben, auf diesem Weg an die Branche herangeführt werden.   
Die Orientierungspraktika werden durch die LPV begleitet und betreut. Neben berufsbezogenen Deutschunterricht ist die Qualifizierung der Teilnehmer, vor Praktikumsbeginn, zu Naturschutzthemen, typischen landschaftspflegerischen oder land- und forstwirtschaftlichen  Arbeiten und beispielsweise im Garten- Landschaftsbau, ein wichtiger Bestandteil. Partner für die Schulungen sind hierbei die regionalen Euro-Schulen.


Träger des Pilotprojektes „Flüchtlinge und Migranten in der Landschaftspflege und in Grünen Berufen“sind zwei regionale Landschaftspflegeverbände (LPV). Gefördert wird das Projekt mit jeweils 95.000 € vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft über die Richtlinie „Besondere Initiativen“.

                      

Bild (DVL): Staatsminister Schmidt zum Projektauftakt am 20.09.2017 beim LPV Zittauer Gebirge und vorland in Johnsdorf bei Zittau