Ein verrohrter Zulauf zum Beerwalder Bach wurde 2018 wieder geöffnet und als offenes Fließgewässer hergestellt.
Ziel dieser Maßnahme war es entlang einer großflächigen Ackerfläche die Drainage auf einer Länge von 205 Metern offenzulegen, um das Fließgewässer als Lebensraum und als Trittstein zu den anschließenden Gewässern aufzuwerten.
Es wurde das verrohrte Gerinne geöffnet und der Bachlauf mäandrierend und mit Sohlschwellen rekonstruiert. Eine Umgestaltung der vernässten Ackerflächen fand nicht nur bei den Eigentümern Zuspruch sondern auch bei dem Bewirtschafter. Im Frühjahr 2019 erfolgten Pflanzungen mit standorttypischen Gehölzen.
Diese Maßnahme wurde durch Ausgleich- und Ersatzmittel finanziert und dient der Umsetzung der WRRL. Bei der Umsetzung war der LPV Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V., die Agrargesellschaft Ruppendorf AG, das Ingenieurbüro Lehnert + Fritzsche GbR sowie die Untere Wasserbehörde und das Landratsamt beteiligt.
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